Hallo Welt der Blogger, Welt der Trendsetter, Welt der Euphemisten, Welt der Bibliophilen, Welt der Nerds, Freaks, Fantasten, Welt der Programmierer, Journalisten, Designer und Grafiker. Hallo an alle, die diese Zeilen lesen.
Auch ich habe mich endlich entschieden in diesen fantastischen Kreis einzutauchen. Meine Motive sind die Lust am Schreiben, eine große Neugierde, Tatendrang, das Interesse meinen Geist immer weiter zu erforschen und ein Ergebnis hinaus in die Welt zu senden, dass mich persönlich zufrieden stellt. Mahatma Ghandi sagte einst:
„Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst.“
Zu meiner Person
Mein Name ist Stefan Schauer, ich bin 20 Jahre alt und zur Zeit Student des Studienganges Journalismus und Public Relations an der FH-Joanneum in Graz. Ich bin in St.Oswald bei Plankenwarth, einem kleinen Dorf, welches 20 Kilometer von der steirischen Bundeshauptstadt entfernt liegt, aufgewachsen. Meine Kindergarten- und Volksschuljahre habe ich in ebendiesem Ort absolviert. Danach irrte ich durch das Bundesgymnasium Rein und ab der 9.Klasse besuchte ich das BG Carneri, in Geidorf. Nach einem 2-jährigen Selbstfindungstrip befinde ich mich nun dort wo ich hingehöre.
Bereits im frühen Alter von sechs Jahren begeisterte mich die Musik zutiefst und ich wurde mit dem Klavier vertraut gemacht. Mit 16 Jahren hatte ich zum ersten Mal eine Gitarre in der Hand und versuchte mich darin, um über eine unglückliche Verliebtheit zu singen, die mich heute noch über meine eigene Selbstverliebtheit staunen lässt.
Schon als Kind war ich immer ein äußerst kritischer Geist gewesen und schrieb Gedichte und Geschichten über die Natur, die Liebe und das Leben. Die Natur fasziniert mich, weil sie als großes Ganzes so perfekt scheint. Der Mensch als Teil dieser Natur ist an sie gebunden, versucht sich jedoch immer wieder darüber hinwegzusetzen – Faszinierend, oder? Ein System, dass sich selbst erhält und nicht auf menschliche Einwirkungen angewiesen ist, dadurch höchstens zerstört wird! Ein System, dass uns den Atem schenkt, ihn uns aber im nächsten Moment wieder raubt! Ein System, dass für mich die „Gottfiguren“ der Religionen ersetzt und ihnen ein „Gesicht“ gibt!
Die Liebe hat ebenfalls einen sehr starken, manchmal auch einen unverständlichen Eindruck in mir hinterlassen. Oft habe ich gedacht, dass Liebe an Bedingungen gebunden ist und wenn man diese erfüllt, so ist man glücklich. Ich war auf dem Irrweg. Die Ausstrahlung und die Hingabe eines Menschen sind zwei maßgebende Eigenschaften für funktionierende zwischenmenschlichen Beziehungen.
„People were created to be loved. Things were created to be used. The reason why the world is in chaos is because things are being loved and people are being used.“
-Unknown
Ein weiteres starkes Sinnbild für bedingungslose Liebe, waren für mich meine Eltern, denen ich hier für alles danken möchte, was sie mir ermöglicht haben. Ich durfte mit 16 ein ganzes Jahr in Costa Rica leben, den Erdball erkunden, fremde Kulturen erforschen, verschiedene Menschen kennen lernen, um das Leben somit in seiner Essenz zu ergründen. Mir gefällt der Vergleich einer Familie mit einem Baum, der unendlich in die Höhe wächst.
„Das Leben ist ein unergründliches Rätsel, dass erst mit dem Tod aufgelöst wird.“ Oft habe ich diese Fragen gestellt, die uns alle früher oder später belästigen: „Warum? Wieso? Weshalb?“ Warum blühen manche Blumen im Frühling und sterben im Winter? Wieso schminkt sich eine Frau? Weshalb gibt es Streit und Krieg? Wissenschaftler liefern zwar immer wieder Erklärungen für das was um uns herum passiert, doch ich denke, dass man selbst nie aufhören sollte, sich zu fragen für was man lebt und seine Ziele zu vernachlässigen, weil man denkt eine Erklärung, für das Chaos, welches herrscht gefunden zu haben. Wir alle verwickeln uns früher oder später in Widersprüchen. Unsere Welt ist geprägt von Gegensätzen, die sich komischerweise auch anziehen. Ohne Tod, kein Leben. Ohne Böse, kein Gut. Ohne minus, kein plus. Das ist es, was den Menschen einzigartig macht, er kann sich seiner Umgebung zwar anpassen, aber er setzt trotz allem seine eigenen Maßstäbe. Wir alle sind somit Individuen und können frei über unsere Taten entscheiden. Die Frage, ob es einen freien Willen gäbe oder nicht, hat mich auch ziemlich oft beschäftigt. Ich möchte sie hier für mich ansatzweise beantworten:
„Wir alle werden von der Außenwelt, von anderen Menschen, von unseren Eltern, von der Natur, von den Medien, von der Regierung, von den Menschen die wir lieben und auch von denen die wir verachten, beeinflusst. Doch wenn der Weg sich scheidet, muss jeder Mensch selbst entscheiden, welchen Weg er/sie einschlagen will. Rechts oder links? Kompromisse sind dabei natürlich nicht ausgeschlossen “
Mein Blog/Mein Wille
Wenn ich nun vom freien Willen spreche, möchte ich auch über das sprechen was mich am meisten begeistert. Sprachen, Kommunikation und der Drang alles niederzuschreiben, was mich bewegt, mich zum Lachen bringt, mich in Ekstase fallen lässt. Deshalb habe ich diesen Blog hier geschaffen. Man könnte sagen, es ist eine Art Therapie, die mich ablenken soll von all den Grausamkeiten, Ungerechtigkeiten und Tragödien, die diese Welt zu bieten hat.
In diesem Blog werde ich also persönliche Texte, Gedichte und Schriften veröffentlichen, aber auch meine Meinung zu allgemeinen Themen wie Politik, Kunst und Kultur äußern. Außerdem werde ich Events, welche ich besuche reflektieren, versuchen konstruktive Kritik zu äußern und meiner selbst gerecht zu werden, in dem ich das tue, was ich liebe.
Ich hoffe, all jene die das lesen, mit meinen Worten zu berühren und ihnen hier auch eine Plattform zu geben, um ihre Meinung zu äußern. Jede Kritik, jeder Ratschlag und jede Meinung findet hier in diesem winzigen Bereich des WorldWideWebs Platz, es sei denn sie sind radikaler Natur. Ich freue mich über jegliche Rückmeldungen und Kontakte, die ich durch dieses Projekt knüpfen kann und hoffe damit einen kleinen, aber feinen Unterschied zu machen.
Hallo Welt
Dein Stefan
Ein starker Anfang. Gefällt mir sehr!
http://themeforest.net/ kann ich noch empfehlen; ich glaub, du bist jetzt der 5. – jüngst – bei dem ich dieses Theme sehe … muss irgendein Standard-Theme sein, oder?
Hi Thom
Danke ich will auch so weitermachen, wie ich angefangen habe 🙂
Ich habe für den Anfang ein kostenloses Theme ausgewählt, da ich nicht gleich in ein professionelles investieren will, sondern erst mal schreiben und dann weiterschauen, wie sich das entwickelt 🙂
Übrigens – mein blog ist mittlerweile hier her übersiedelt: http://smileit.at/blog – also nicht dort, wo der Link oben hinzeigt …